Weshalb Freelancer bessere Qualität liefern

Meiner Meinung nach können Freelancer deutlich bessere Ergebnisse als Agenturen oder Unternehmen erzielen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie Unternehmen oder Agenturen arbeiten und wie ich mich dort als Mitarbeiter verhalte, wenn ich einen Arbeitsauftrag auf den Tisch bekomme. Ich beschreibe dir, warum es sich aus meiner Sicht definitiv lohnt, einen Freelancer zu beschäftigen.

Ich bin Experte und nehme mir Zeit für meine Kunden

Wäre ich kein Experte, könnte ich mich finanziell nur sehr schwer über Wasser halten. Das was ich mache, mache ich sehr gerne. Deshalb kann ich überhaupt in einer Selbstständigkeit arbeiten. Und wenn man Spaß an seiner Arbeit hat, sind die Ergebnisse entsprechend.

In Kundengesprächen möchte genau verstehen was der Kunde von mir möchte und wo seine Probleme liegen. Ich nehme mir Zeit, versetze mich in seine Lage und analysiere das gesamte Business, in dem der Kunde arbeitet. Nur so kann ich funktioniere nde Konzepte für ihn ausarbeiten.

Projekte liegen allein in meiner Verantwortung

Es ist nicht der Name meines Arbeitgebers, sondern es ist mein Name und meine Person, die der Kunden mit dem Projekt in Verbindung bringt. Da möchte man natürlich glänzen, um eine möglichst dauerhafte Kundenbeziehung aufzubauen. Als Mitarbeiter einer Firma könnte mir es egal sein, ob das ein oder andere jetzt Sinn ergibt oder nicht. Als Freelancer hinterfrage ich viel, arbeite Zielgerichtet und bin sehr ehrlich zu meinen Kunden.

Ich entscheide, woran und wie ich arbeite

Niemand drückt mir lästige Arbeiten auf. Wenn ich mich für einen Auftrag entscheide, hänge ich mich hundertprozentig in das Projekt und sorge dafür, dass der Kunde am Ende glücklich ist. Außerdem kann ich Vorgeben, bis wann der Auftrag erledigt sein wird, wann ich Pausen mache, wo ich arbeite und wie generell mein Arbeitsalltag aussieht. Das sorgt für Ausgeglichenheit, wenig Stress und somit bessere Ergebnisse. Des Weiteren arbeite ich mit der Software, die ich für am sinnvollsten halte und muss mich nicht an Vorgaben halten. Das erhöht den zeitlichen Arbeitsaufwand und sorgt für mehr Spaß bei der Arbeit.

Direkte Kommunikation zwischen mir und dem Kunden

Als Mitarbeiter einer Firma, gelangen Informationen vom Kunden oft über den Chef zum Projektleiter und letztendlich zum Ausführenden, also z.B. zu mir. Das Stille-Post Prinzip kennt jeder und das Ergebnis ist im schlechtesten Fall ein unzufriedener Kunde, der das Projekt abbricht. Wenn ich als Freelance Designer also aus erster Quelle die Probleme und Anforderungen des Projekts erfahre, verstehe ich den Kunden besser und kann ihm genau das geben, was seiner Zielgruppe gerecht wird. Oftmals hilft es schon, wenn ich merke wie der Kunde tickt und worauf er bzw. seine Kunden besonderen Wert legen.

Finanzielle Motivation

Ein feierlicher Moment ist ganz klar das Erstellen der Rechnung. Wenn ich genau weiß, dass ich dem Kunden nach Abschluss eines Projekts die letzte große Summe in Rechnung stellen kann, motiviert mich das. Ein Angestellter erhält jeden Monat das gleiche Gehalt. Ob sein Projekt nun heute oder nächste Woche fertig wird, ist ihm relativ egal. Genau das ist ein wahnsinnig schöner Gedanke: Wenn ich will, kann ich aus eigener Kraft auch mehr verdienen.

Homeoffice oder doch in’s Coworkspace?

Nach zwei Jahren Homeoffice habe ich mich nun vor einigen Monaten dazu entschlossen, einen Coworking-Vertrag abzuschließen. Warum? Das kennen viele Selbständige Einzelkämpfer: man arbeitet immer allein. Aber um ehrlich zu sein, liebe ich es auch alleine von zu Hause zu arbeiten. Niemand stört, keiner stellt Fragen. So kann ich mich voll und ganz auf mein Projekt konzentrieren. Das klappt Zuhause in meiner Komfortzone am besten, weil ich mich dort absolut wohl fühle. Das merke ich auch an meinen Arbeitsergebnissen. Doch irgendwann möchte man auch während der Arbeitszeit mal wieder Leute treffen, ein bisschen schnacken und sich über Designs und Nerdkram austauschen. Vielleicht reicht es auch, einfach nur Leute um sich zu haben.

Die Frage „Homeoffice oder doch in’s Coworkspace“ stelle ich mir also meistens schon am Vorabend, wenn ich den nächsten Tag plane. Die Antwort ist davon abhängig, welche Arbeiten ich zu erledigen habe. Anspruchsvolle Tätigkeiten, wie beispielsweise das Erstellen von Designs, erledige ich gerne mit angenehmer Musik, in Ruhe, alleine von Zuhause. Dinge, wie meine Finanzen, Contentpflege oder das schreiben von Texten kann ich auch prima im Coworkspace erledigen. Denn dabei muss ich einfach nur „abarbeiten“, ohne viel Konzentration.

Ja, als Freelancer genießt man schon ziemliche Freiheiten. Das schätze ich sehr! Mir gefällt das wahnsinnig gut und wenn ich überlege, dass ich normalerweise 8 Stunden von 9 bis 17 Uhr in irgend einem Büro hocken müsste, merke ich was für ein Luxus das ist, selber entscheiden zu können, wo und wie lange ich arbeite.