Homeoffice oder doch in’s Coworkspace?

Nach zwei Jahren Homeoffice habe ich mich nun vor einigen Monaten dazu entschlossen, einen Coworking-Vertrag abzuschließen. Warum? Das kennen viele Selbständige Einzelkämpfer: man arbeitet immer allein. Aber um ehrlich zu sein, liebe ich es auch alleine von zu Hause zu arbeiten. Niemand stört, keiner stellt Fragen. So kann ich mich voll und ganz auf mein Projekt konzentrieren. Das klappt Zuhause in meiner Komfortzone am besten, weil ich mich dort absolut wohl fühle. Das merke ich auch an meinen Arbeitsergebnissen. Doch irgendwann möchte man auch während der Arbeitszeit mal wieder Leute treffen, ein bisschen schnacken und sich über Designs und Nerdkram austauschen. Vielleicht reicht es auch, einfach nur Leute um sich zu haben.

Die Frage „Homeoffice oder doch in’s Coworkspace“ stelle ich mir also meistens schon am Vorabend, wenn ich den nächsten Tag plane. Die Antwort ist davon abhängig, welche Arbeiten ich zu erledigen habe. Anspruchsvolle Tätigkeiten, wie beispielsweise das Erstellen von Designs, erledige ich gerne mit angenehmer Musik, in Ruhe, alleine von Zuhause. Dinge, wie meine Finanzen, Contentpflege oder das schreiben von Texten kann ich auch prima im Coworkspace erledigen. Denn dabei muss ich einfach nur „abarbeiten“, ohne viel Konzentration.

Ja, als Freelancer genießt man schon ziemliche Freiheiten. Das schätze ich sehr! Mir gefällt das wahnsinnig gut und wenn ich überlege, dass ich normalerweise 8 Stunden von 9 bis 17 Uhr in irgend einem Büro hocken müsste, merke ich was für ein Luxus das ist, selber entscheiden zu können, wo und wie lange ich arbeite.